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LonelyHeartsRadio

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Premiere:
Freitag, 1. September 2017 um 20:00 im Casinosaal Theater HORA

Musiktheater mit den HORA Schauspiellernenden
Cécile Creuzburg
Sebastian Dalloz
Caitlin Friedly
Mirjam Gambon
Silas Obertüfer

FLYER

und
Simone Keller (Fender Rhodes)
Marc Unternährer (Tuba)
Christian Wolfarth (Perkussion)

Leitung:
Urs Beeler, Philip Bartels, Simone Keller

Bühne:
Markus Schmid

Kostüme:
Tiziana Ramsauer

Sound-Design:
Laura Endres

Produktion:
Koproduktion zwischen ox&öl und den HORAzubis

Reservationen:
ticket@hora.ch

Weitere Vorstellungen:
Samstag, 2.9. um 18:00
Sonntag, 3.9. um 15:00
Freitag, 8.9. um 20:00
Samstag, 9.9. um 18:00
Sonntag, 10.9. um 15:00
im Casinosaal Theater HORA
(Rotwandstrasse 4, 8004 Zürich)
sowie
Freitag, 22.9. um 20:00
Samstag, 23.9. um 20:00
im Theater Roxy Basel
sowie
Donnerstag 19.10. um 20:00
Freitag, 20.10. um 20:00
Samstag, 21.10. um 18:00
Sonntag, 22.10. um 15:00
im Casinosaal Theater HORA
(Rotwandstrasse 4, 8004 Zürich)

Die Beatles legen 1967 mit „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ eines der ersten Konzeptalben der Pop-Geschichte vor. Es handelt sich um ein umstrittenes, surreales und hintergründiges Gesamtkunstwerk, auf dessen Platten-Cover eine fiktive Heilsarmee-Truppe zu sehen war, die sich als „Gemeinschaft der neuen freien Menschen“ bezeichnete und für die „einsamen Herzen“ singen wollte. Im selben Jahr geht der „Verein für Förderung zurückgebliebener Kinder“ in die Stiftung „Züriwerk“ über, die sich für die soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Menschen vorwiegend mit kognitiver Beeinträchtigung im Kanton Zürich einsetzt. Zu dieser Initiative gehört auch das Theater HORA, als einziges professionelles Theater der Schweiz, dessen Schauspiellernende und Ensemblemitglieder alle eine IV-zertifizierte „geistige Behinderung“ haben.

Vor diesem Hintergrund entwickelt das Künstler-Kollektiv ox&öl mit den HORAzubis das experimentelle Musiktheaterstück „LonelyHeartsRadio“, bei dem die Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne durch ihr „Anders-Sein“ einen Perspektivenwechsel ermöglichen: anders Sehen, anders Hören, anders Denken. Das Stück richtet sich also gegen eine voreingenommene Wahrnehmung, gegen das optische, akustische und mentale Normieren, Fixieren und Zementieren der Gegenwart. Wenn die angehenden Schauspielerinnen und Schauspieler mit ihrem Piratensender und ihren eigenen Texten an die Öffentlichkeit gehen, erzählen sie ihre eigenen Geschichten, ihre fiktiven Begegnungen mit den Beatles oder ihre unerfüllten Liebesträume. Unterstützt werden sie in ihrem Radiostudio von einer Band, die nebst den Beatles-Arrangements von Philip Bartels auch als Geräusch-Experten miteinbezogen werden, die den Moderatorinnen und Moderatoren dabei behilflich sind, aus einem Sammelsurium von Klängen den eigenen „Song“ zusammenzustellen.

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